Über mich

Als 1949 geborener ehemaliger Lehrer, der u.a. auch Soziolinguistik studiert und Deutsch unterrichtet hat, schreibe ich schon seit vielen Jahren für mehrere regionale Presseorgane Artikel über Veranstaltungen des Interkulturellen Zentrums Bad Hersfeld, in dem ich seit sechs Jahren als Schriftführer und Pressesprecher tätig bin (www.ikuz-hersfeld.de). Die Homepage wird von mir organisiert. Seit einigen Jahren bin ich ebenfalls Herausgeber des „Kulturbeutel“, einem kleinen Infoblatt, das über die Arbeit des Interkulturellen Zentrums in Papierform berichtet. Außerdem betreue ich auf einer eigenen Homepage (www.finnland-projekt.de) ein Projekt, auf dem ich von interessierten Finnlandfreunden Texte sammele, unter anderem auch viele eigene, da ich seit 1968 das Land schon mehr als 100 Mal besucht habe und dabei viele Erlebnisse zusammentragen konnte.

 

Seit meiner Pensionierung beschäftigte ich mich sehr intensiv mit der Lebensgeschichte meiner Eltern, deren an Pointen reiches Leben mich zum Verfassen dieses biografischen Romans anregte.

 

Über das Buch


Als Titel habe ich „Im Westen viel Neues“ gewählt, weil es sich um eine Kriegsbiografie handelt, die sich zum großen Teil in Russland bzw. in der damaligen Tschechoslowakei abspielt. Dabei erhält die Zielrichtung „Westen“ eine bedeutende Rolle. Die Hauptpersonen – meine Eltern - versuchen unter schwierigsten Bedingungen in die Heimat meines Vaters in Hessen zu gelangen. Die Umstände, mit denen sie ihr Ziel erreichen, erscheint von vielen Wundern begünstig.

 

Der Text umfasst ca. 200 Seiten Din-á-5 .

 

Ein Buch, das auf wahren Begebenheiten beruht und ein positives Ende besitzt.

Struktur des Buches

Der erste Teil beschreibt die Entwicklung des jungen Henner vom Hitlerjungen bis zu seinen Fronteinsätzen im Osten. Dabei erlebt er den Tod hautnah und erleidet mehrere Verwundungen, die er unter anderem mit Hilfe einer russischen Ärztin übersteht. Hier beginnt seine Wandlung, da er begreift, dass auch „Untermenschen“, wie sie von den Nationalsozialisten bezeichnet wurden, einen akademischen Grad und Menschlichkeit besitzen können. Die Einstellung des ehemals fanatischen Hitlerjungen ändert sich zum pazifistisch denkenden Soldaten, der nur noch ein Ziel besitzt: seine Heimat und seine Frau, deren Fluchtgeschichte in der zweiten Hälfte des Buches beschrieben wird, gesund zu erreichen.
Im Lazarett in Prag begegnet er der deutschstämmigen Hilde, die ihn nach kurzer Begegnungszeit umgarnt und ein wenig während seiner Rekonvaleszenz verwöhnt. Schon nach vier Wochen heiraten sie, werden aber wenige Tage danach wieder getrennt, weil Henner zu Ende des Krieges erneut an die Front in einen aussichtslosen Krieg geschickt wird. Jetzt beginnt ihre ereignisreiche Flucht gen Westen. Zuerst sucht sie ihre ebenfalls vertriebenen Eltern und findet sie schließlich in Thüringen. Da deren Lebensumstände einen längeren Aufenthalt bei ihnen nicht zulassen, wechselt sie mehrmals unter Lebensgefahr die grüne Grenze zwischen Hessen und Thüringen, da sie Zuflucht im amerikanischen Sektor bei ihren Schwiegereltern gefunden hat. Henner findet sie nach einigen Umwegen in einem Gefangenenlager wieder. Ihr Wiedersehen und das beginnende gemeinsame Leben nach dem Krieg werden nach einigen kriegsbedingten „Fehlversuchen“ durch meine Geburt gekrönt.

Aus eigenen Erfahrungen beschreibe ich die Trennung innerhalb Deutschlands und von meinen Großeltern, die bis 1964 in Thüringen leben. Nach ihrer Umsiedlung in die Bundesrepublik und zu meinen Eltern unternehmen wir alle 1965 eine Reise in die ehemalige Heimat meiner Großeltern und meiner Mutter. So schließt sich ein gedanklicher Kreis.